Wir virtualisieren unsere physikalischen Server in jeweils zwei virtuelle Webserver mit je gleichen Ressourcen um eine Datensicherung über LVM-Snapshots zu erhalten und um auf CPU-Last besser reagieren zu können. Durch flexible Prioritätenverteilungen der CPU-Ressourcen können wir auf dem Weg dafür sorgen, dass max 50% der Webs betroffen sind
Das ist eine schrecklich ineffiziente Ressourcenbegrenzung, selbst mit Hardware-Virtualisierung. Warum begrenzt ihr die Leistung nicht pro Account, respektiv drosselt die entsprechenden Accounts bei Ueberlastung? 50% ist bissl viel...
Ausserdem kann KVM die Festplattenbelastung nicht wirklich beschraenken - was in aller Regel aus Erfahrung Problemfall Nr1 auf einem Webserver ist.
Was die Userzahlen angeht: nirgends steht, dass wir eine Anzahl X User haben
Das folgende Zitat der FAQ ist dann schlecht formuliert, ich schloss auf eine Userbasis von aktuell zirka 1000 User. Uebrigens gibt es Deduplikationstechniken um mehrere Backups auf ein Minimum zu reduzieren.
" Bei gerade mal 1000 Nutzern müssten wir bereits jede Nacht 5TB Daten sichern und vorhalten."
Ich sehe jedoch in keiner der Informationen "Geheimnisse", die unbedingt versteckt gehören. Hier liegt also kein Versäumnis vor, es fehlt lediglich die Absicht Dinge zu verstecken die meinetwegen jeder sehen kann.
Wenigstens ist jetzt shell_exec() zwischenzeitlich deaktiviert worden. Dass jeder User ueberall im System herumspazieren kann halte ich nicht unbedingt fuer sicher.
So weiss ich zB jetzt dass dein Mysql Root-Passwort genau 9 Zeichen hat, eine entsprechende Datei hat naemlich 9 Byte. Ein so kurzes Passwort ist schnell mittels Bruteforce geknackt und Mysql ist nicht in der Lage localhost-Verbindungen verschiedener User voneinander zu unterscheiden um dies zu verhindern...
Zum Port 25: Das der offen ist mag problematisch sein, ist aber leider tatsächlich nötig.
Warum? 99.9% der Anwendungen benutzen kein direktes SMTP auf andere Server sondern nur PHP's mail(). Uebrigens gibt es fuer direkte Verbindungen um auf dem anderen Server zu versenden den SMTP-SUBMISSION Port.
SynFlood o.ä. versuchen wir uns mit einem IDS (Intrusion Detection System) welches den Switch-Traffic überwacht zu schützen
Aus Erfahrung funktionieren externe IDS - selbst solche hochgezuechteten Dinger von Cisco- mehr schlecht als recht wenn es um die Erkennung eines DDOS Angriffs geht und lassen entweder zuviel durch oder zu wenig. Der Server selbst weiss in aller Regel besser was "gut" und was "boese" ist.
Bevor du beim nächsten mal gleich von Lug und Trug redest, wäre es toll wenn du einfach mal nochmehr Hintergrund Infos einfordern würdest statt gleich draufzuhauen.
Stimmt. Aber in 99.999999999% der "Sponsoren" liegt man damit richtig; einfach mal auf dicker-Anbieter machen und dadurch auf mehr "Kunden" hoffen. Nach paar Wochen ist das Projekt dann wieder verschwunden. Schoen wenn es Ausnahmen gibt =)
Passives FTP: Danke für den Hinweis, ich kann das Problem jedoch nicht nachvollziehen?!
Die Verbindung kriegt ein timeout sobald sie passive-FTP oeffnen will.
Solltest du noch Fragen haben kannst du mich auch gerne auf die schnelle Anschreiben: mike@ms5.eu
Ok. /signoff